Wie die Tasten flüstern

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Gabriele Kern:
Die literarische Diät
Gesunde Ernährung für Prosatexte
ISBN 3-9810973-2-7
Verlag Print & Media 2005 Ltd, Offenburg
9.90€


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1 Kommentar 28.12.06 11:16, kommentieren

Die literarische Diät

Mein Buch "Die literarische Diät" erscheint Mitte Dezember 2006




Gabriele Kern:
Die literarische Diät - Gesunde Ernährung für Prosatexte
ISBN 3-9810973-2-7
Verlag Print & Media 2005 Ltd, Offenburg
ca. 100 Seiten
9.90€

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1 Kommentar 23.11.06 23:32, kommentieren

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21.5.06 23:12, kommentieren

So soll es weitergehen

An dieser Stelle sollen folgende Themen behandelt werden:

- Hilfsverben

- aktive Verben

- Adverbien

- Passivkonstruktionen

- Partizipialkonstruktionen

- dass-Konstruktionen

Sie haben Themenwünsche, Fragen oder Anregungen? Dann nutzen Sie doch einfach die Kommentarfunktion des Blogs.

1 Kommentar 30.3.06 22:48, kommentieren

Adjektive

Adjektive bilden die wohl in der Prosaliteratur umstrittenste Wortart.
„Aber“, verteidigt sie der Autor, „Ich will doch Stimmung erzeugen und vermitteln. Ohne Adjektive geht das nicht.“
Ich behaupte: Doch, das geht sehr wohl und wesentlich eleganter!
Beherzigt und beherrscht der Autor den Leitspruch der Prosaliteratur „Show, don’t tell!“ (Zeige, erzähle nicht!), kann er auf die meisten Adjektive verzichten, ohne der Botschaft des Texts oder der darin erzeugten Stimmung Schaden zuzufügen.

Wo Stimmungen oder Bilder nicht allein durch Aktion gezeigt oder verdeutlicht werden können, und nur dort, darf ein Adjektiv diese Funktion übernehmen.

Beispiel gefällig? Folgt in Kürze ...

Hüten Sie sich vor Pleonasmen!
Adjektive, die ein Substantiv näher bestimmen, ohne eine neue Information beizutragen, wirken unfreiwillig komisch.

Beispiele:
Das kleine Tischchen …
Das junge Kind …
Der große Koloss …
Der schwarze Rappe …
Das innere Gefühl …

1 Kommentar 8.4.06 14:29, kommentieren

Füllwörter

Im Alltag, in der Umgangssprache, gebrauchen wir Füllwörter, ohne darüber nachzudenken.
In der gesprochenen Sprache erfüllen sie rhetorische Zwecke. Sie drücken Unsicherheiten aus, indem sie getroffene Aussagen relativieren, oder dienen dem Sprecher zum Zeitgewinn, während er seine Gedanken formuliert.
In der Prosaliteratur sind Füllwörter tabu. Ein Autor muss immer wissen, was er aussagen will. Leere Floskeln stehen ihm schlecht zu Gesicht. Füllwörter sind Wörter, die die Aussage eines Satzes nicht fördern oder verändern.
Ausnahme: Füllwörter in einem Dialog. Gezielt eingesetzt steigern sie an dieser Stelle die Authentizität.


Die folgende – erweiterbare – Liste enthält eine willkürliche Auswahl häufig benutzter Füllwörter.

A bis D

E bis H

I bis L

M bis Q

R bis T

U bis Z

Stellen Sie sich selbst auf die Probe! Nehmen Sie einen x-beliebigen Ihrer Texte zur Hand und prüfen Sie, wie viele Wörter aus der Liste sich darin wiederfinden. Vergleichen Sie Klang und Aussage des Satzes mit und ohne Füllwort. Sie werden staunen, wie viele Wörter Sie ersatzlos streichen können und wie sich die Qualität der Satzaussage positiv verändert!

1 Kommentar 1.4.06 11:03, kommentieren

Woche für Woche erreichen mich Kurzgeschichten und Erzählungen von Autoren in den unterschiedlichsten Entwicklungsstadien ihres Schreibens. Anfänger, Fortgeschrittene, Halb-Profis. Einige erhoffen sich die erste Veröffentlichung, andere möchten ihrer schon beträchtlichen Liste eine weitere Veröffentlichung hinzufügen.

Die Arbeit beginnt mit dem Öffnen der Email - und damit stellt sich häufig auch der erste Frust ein:

Der Autor hat seinen Text in die Mail kopiert.

Folgen:

1. Ich muss ein Word-Dokument erstellen = zusätzlicher Zeiteinsatz

2. Je nach vom Absender benutzten Mailprogramm muss ich Sonderzeichen und Umlaute von Hand editieren, weil der Text sonst zur Hälfte aus Kauderwelsch bestünde = zusätzlicher Zeiteinsatz

3. Ich muss das Word-Dokument mit Namen und Email-Adresse des Autors ergänzen = zusätzlicher Zeiteinsatz

Merke: Erleichtern Sie Ihrem Lektor die Arbeit. Senden Sie Ihren Text als Anhang im .doc oder .rtf-Format. Stellen Sie sicher, dass wichtige Angaben wie Name, Anschrift und ggf. Ihre Email-Adresse im Dokument vermerkt sind und fügen Sie, wenn gefordert, auch eine Kurzvita ein!


Dann folgt der erste Blick.

Das Auge isst mit, sagt man. Das gilt auch - und insbesondere - für das Lesen, egal ob am Bildschirm oder auf Papier.
Diesen Allgemeinplatz sollte - nein, muss jeder Autor verinnerlichen. Sowohl der Leser, als auch der "gemeine" Lektor schreckt innerlich zurück, wenn ihm vom Bildschirm/aus einem Buch ein kompakter Textblock entgegen grinst.

Daraus resultiert mein zweiter Tipp:

Absätze und Zeilenumbrüche bringen den Text in eine lesbare Form, entlasten die Augen des Lesers und erhöhen die Bereitschaft, sich mit dem vorliegenden Manuskript auseinanderzusetzen. Verzichten Sie auf "exotische" Schriftarten!


Der zweite Blick.

Auweia, ein Tippfehler schon in den ersten drei Zeilen. Da hat der Autor sich offenbar nicht allzu sorgfältig mit seinem Text beschäftigt. Wenn sich das fortsetzt ...

Äußerste Sorgfalt vor dem Versenden des Skripts! Scheuen Sie sich nicht, die Rechtschreibprüfung Ihres Textverarbeitungsprogramms zu benutzen!


Erst jetzt folgt die eigentliche Textarbeit.

Aber dazu später mehr ...

1 Kommentar 29.3.06 14:12, kommentieren